Sonnenuntergang auf der Bank

Selbsthypnose

Was bedeutet Selbsthypnose?

Selbsthypnose ist meines Erachtens nach das mächtigste Werkzeug zur Selbstregulation, mit dem Sie Ihre Aufmerksamkeit, Ihre Emotionen, Impulse und Handlungen durch eigene Fähigkeiten steuern können. Sie lernen sich selbst in eine Art Trance zu versetzen, die Sie entweder als tiefe Entspannung erleben, oder auch als Flow während einer Aktivität, wie beispielsweise bei der Outdoor - Hypnose.

Mein persönliches Anliegen ist es, Sie als Klient in Ihrer Selbstwirksamkeit zu stärken. Deshalb ist das Erlernen von Techniken für die Selbsthypnose auch Bestandteil in meinen Hypnosesitzungen.

In der Fremdhypnose hilft ein Hypnotiseur einem Menschen in Trance zu gehen. In der Selbsthypnose versetzt sich der Hypnotisant - ohne Unterstützung von außen - selbst in Trance. Er ist also sein eigener Hypnotiseur.

Wenn man sich jedoch verinnerlicht, dass

  • niemand gegen seinen Willen hypnotisiert werden kann

  • Suggestion nur dann wirken, wenn der Hypnotisant dies möchte,

 

dann ist jede Hypnose letztendlich Selbsthypnose. Der Therapeut oder Hypnotiseur kann lediglich Vorschläge und Ideen anbringen. Ob der Klient sie annimmt oder nicht, entscheidet nur er selbst.

Selbsthypnose vs. Fremdhypnose

Formen der Selbsthypnose

Selbsthypnose hat viele Facetten. Und es gibt andere Begriffe, die häufig synonym für die Selbsthypnose verwendet werden.

Meditation ist eine Form der Selbsthypnose, bei welcher die Aufmerksamkeit zum Beispiel auf den Atem oder auf einen Gedanken fokussiert wird. Durch diese Art der Selbstbeeinflussung lässt sich tiefe Entspannung erreichen.

Autogenes Training ist ebenfalls eine Form der Selbsthypnose. Der Begründer des Autogenen Trainings, Johannes Heinrich Schultz, war Hypnosetherapeut und sogar der Begründer der Deutschen Gesellschaft für ärztliche Hypnose. Er wollte die positiven Wirkungen der Hypnose den Menschen als Selbsthilfemethode zugänglich machen.

Weitere Formen von Selbsthypnose sind Imagination, Visualisierung, und Affirmationen.

Diese Methoden unterscheiden sich zwar in der Anwendung, haben aber eine ähnlich positive Wirkung. Durch regelmäßiges Üben, fördern Sie Ihre Selbstwirksamkeit und stärken Ihre seelische und körperliche Gesundheit.

Anwendungen von Selbsthypnose

Wenn Sie einfach nur entspannen und zuhören möchten, dann eignen sich dafür gut meine Trancereisen zu verschiedenen Themen. Die heilsamen Suggestionen sind so gestaltet, dass sie für möglichst viele Menschen passend wirken.

Möchten Sie an sich selbst arbeiten, gelingt das gut mit Hilfe von Autosuggestionen. Sie erstellen sich also Ihre eigenen Suggestionen. Dafür formulieren Sie einen positiven Satz, den Sie in Gedanken immer wiederholen. Nach einiger Zeit beginnt sich diese Affirmation in Ihrem Unbewussten zu verankern und kann seine Wirkung entfalten.

Eine weitere Möglichkeit sind Imaginationsübungen. Diese Form der Selbsthypnose eignet sich besonders gut, wenn Sie ein bestimmtes Ziel erreichen möchten. Dafür stellen Sie sich mit allen Sinneskanälen vor wie es sein wird, wenn Ihr Zielzustand bereits eingetreten ist. Wie fühle ich mich dann? Wie sieht das dann aus? Was höre ich dann? Wie ist meine Körperhaltung? Wie verhalten sich andere Menschen mir gegenüber? Kurz gesagt - einfach so tun, als ob. Da das Gehirn nicht zwischen Realität und Vorstellung unterscheidet, wirkt die Imagination Ihres Ziels direkt auf das Nervensystem und die Folgen sind unmittelbar zu spüren.

Erfahrene Anwender können auch therapeutische Techniken in der Selbsthypnose nutzen. Beispiele dafür sind ideomotorische Fingerzeichen, die Arbeit mit Symbolisierungen oder die Zauberwiesenstrategie. Diese Übungen sind sehr kraftvoll, benötigen aber Hintergrundwissen und sollten Anfangs durch einen Therapeuten angeleitet werden.

Alle Formen der Selbsthypnose können eine sehr heilsame Wirkung haben. Allerdings braucht Ihr Gehirn etwas Training, damit es neue Verknüpfungen bilden kann und Veränderungen möglich werden. Deshalb ist es hilfreich, wenn Sie Selbsthypnose regelmäßig anwenden. Sie funktioniert im Liegen, im Sitzen oder in Bewegung draußen in der Natur - je nachdem wie Sie sich gerade fühlen und worauf Sie Lust haben.

Das Erlernen von Selbsthypnose ist Bestandteil in meinen Therapiesitzungen. Zusätzlich werden demnächst auch wieder Selbsthypnose- Kurse zu bestimmten Themen stattfinden.

Welche Themen eignen sich für Selbsthypnose?

Für die Anwendung von Selbsthypnose gibt es kaum Grenzen. Sie können Ihrer Kreativität also freien Lauf lassen und mit allem arbeiten, was Sie gerade beschäftigt.

 

Hier ein paar Beispiele:

  • Selbstheilungskräfte aktivieren

  • neue Perspektiven und Ziele finden

  • wichtige Entscheidungen treffen

  • Entspannung finden

  • Ängste und Blockaden lösen

  • Schmerzen selbst lindern

  • Prüfungen leichter meistern

  • vor einem Publikum reden

Einige Grundsätze gilt es aber zu beachten, die helfen Ihre Selbsthypnose nachhaltig und bereichernd zu gestalten.

Wählen Sie nur positive Ziele. Negative Sätze wie „Ich möchte keine Angst mehr haben" funktionieren leider nicht. Überlegen Sie, wie Sie sich stattdessen fühlen möchten. Zum Beispiel „Ich möchte mich frei und sicher fühlen". Ihre Ziele sollten realistisch sein, um erfüllbar werden zu können.


Besonders wichtig ist, dass Sie belastende Gefühle nicht dauerhaft unterdrücken. Wenn Sie Unterstützung brauchen, oder Fragen haben zu Themen, die Sie beschäftigen, melden Sie sich gerne für ein persönliches Gespräch.

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